
Aus rassistischen Motiven wurden in Hanau neun Menschen ermordet.
Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.
Ibrahim Akkuş überlebte schwerverletzt und verstarb am 10. Januar 2026 an den Spätfolgen der Schussverletzungen.
Wie schon nach dem antisemitischen, rassistischen und misogynen Attentat von Halle kämpfen Überlebende und Angehörige dafür, dass mit der Erinnerung an die Tat nicht der Täter in den Vordergrund gerückt wird.
Stattdessen kämpfen sie für Aufklärung und Gerechtigkeit und weisen auf gesellschaftliche Zustände hin, die rechten Terror stärken.
Und sie kämpfen unter dem Motto #saytheirnames dafür, dass die Ermordeten als Menschen sichtbar werden mit ihren ganz individuellen Geschichten, Biografien und Schicksalen.
Ein Kampf gegen das Vergessen und für kollektive Verantwortungsübernahme.
Erinnern heißt verändern!
Ein paar persönliche Eindrücke sind im Folgenden zu finden
(von amadeu-antonio-stiftung.de/todesopfer-rechter-gewalt)
Fatih Saraçoğlu
Ferhat Unvar
Gökhan Gültekin
Hamza Kurtović
Kaloyan Velkov
Mercedes Kierpacz
Said Nesar Hashemi
Sedat Gürbüz
Vili Viorel Păun
Ibrahim Akkuş